Unterstützung für Erhalt der Sportart Ringen als olympische Disziplin

Auf Initiative des Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum, unterschrieben gestern in der Kreistagssitzung 44 Abgeordnete aus allen Fraktionen den Appell des Deutschen Ringer-Bundes: " Ich bin für den Erhalt der Sportart Ringen im olympischen Programm."


Hierzu erklärt Danny Eichelbaum:
"Die Traditionssportart Ringen muss vor dem drohenden Ausschluss des IOC aus dem olympischen Programm ab 2020 bewahrt werden. Ich freue mich, dass viele Abgeordnete aus allen Fraktionen mit ihrer Unterschrift diesem wichtigen Anliegen Nachdruck verliehen haben. Gerade die Luckenwalder Ringer sind mit ihren Spitzenleistungen und ihrer hervorragenden Nachwuchsarbeit ein Aushängeschild für den gesamten Landkreis Teltow-Fläming. Das Ringen als Breitensport nimmt in Teltow-Fläming eine wichtige Stellung ein und trägt zur gesellschaftlichen Integration bei.Jetzt müssen wir gemeinsam auf allen Ebenen dafür kämpfen, dass Ringen olympisch bleibt!"

Hintergrund:
Im September 2013 wird das IOC in dessen Vollversammlung abschließend über den Verbleib bzw. Ausschluss der Sportart entscheiden.

Der Ringer-Weltverband hat unterdessen selbst eigenen Reformbedarf eingeräumt. Die USA, wie auch Russland haben ebenso angekündigt, sich für den Verbleib des Ringens im olympischen Programm einzusetzen. Schon bei den Olympischen Spielen der Antike war das Ringen eine zentrale Kerndisziplin, die auch heute noch weltweit hohe Aufmerksamkeit erfährt. Aber nicht nur allein aus Sicht des Spitzensports ist das Ringen von großer Bedeutung.

Barbara Richstein/Danny Eichelbaum: Ringen muss Olympische Sportart bleiben

19 Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion unterschreiben Appell des Deutschen Ringerbundes für Erhalt des Ringens als Olympische Disziplin

„Die Landesregierung ist aufgefordert, sich für den Verbleib der Sportart Ringen in den Olympischen Spielen einzusetzen. Noch muss die Empfehlung der Exekutiv-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) von der IOC-Vollversammlung im September in Buenos Aires bestätigt werden. Bis dahin muss sich die brandenburgische Landesregierung stark machen.Zur Empfehlung der Exekutiv-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zum Ausschluss der Sportart Ringen aus dem Programm der Olympischen Spiele sagen Barbara Richstein, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, und Danny Eichelbaum, Abgeordneter der CDU für Teltow-Fläming:

Ohne die olympische Sportart Ringen drohen der Olympiastützpunkt Ringen, sowie der Landesleistungsstützpunkt und der Bundesstützpunkt-Nachwuchs in Luckenwalde in Frankfurt/Oder geschwächt, wenn nicht gar aufgelöst zu werden. Deren Entwertung wäre ein großer Verlust für Brandenburgs Sportlandschaft."

Danny Eichelbaum sagt außerdem: „Die CDU-Landtagsfraktion war just heute in Luckenwalde vor Ort als die Entscheidung bekannt gegeben wurde. Ich bin entsetzt und werde die Entscheidung des Olympischen Komitees nicht kampflos hinnehmen. Der Landesleistungs-, bzw. Bundesstützpunkt-Nachwuchs Ringen hat bewiesen, dass mit der Förderung von jungen Talenten die Meister von morgen aufgestellt werden können. Der Luckenwalder Ringer Nick Matuhin war 2012 Teilnehmer der Olympischen Spiele in London. Mittel der EU, des Bundes, des Landes, des Kreises und der Stadt sind in den Aufbau des Landesleistungsstützpunktes und Bundesstützpunkt-Nachwuchs in Luckenwalde geflossen. Das alles darf jetzt nicht per Handstreich kaputt gemacht werden. Der Landkreis Teltow -Fläming und die Stadt Luckenwalde identifizieren sich mit dem Ringen. Wir werden zudem dazu in Kontakt mit der Bundesregierung treten, damit Ringen bei den Olympischen Spielen bleibt.