Matz, Pflauger, Bast und Ohff wollen auf das Siegerpodium


Am kommenden Wochenende trifft sich die deutsche Elite der Junioren im griechisch-römischen Stil zu den Deutschen Meisterschaften in der Brandenburghalle, Frankfurt(O.). Damit steht die Region einmal mehr im Mittelpunkt,denn aus allen Bundesländern werden Ringer erwartet, die um die begehrten Titel und Medaillen kämpfen, wobei vor allem der Titel im Vordergrund steht, denn der ist die Grundlage für internationale Einsätze bei Europa- und Weltmeisterschaften.

Und da steht das Leistungszentrum Frankfurt(O.) gar nicht so schlecht da, wenngleich nunmehr neue Ringer aus der Talenteschmiede von der Oder, in die großen Fußstapfen von Christian John und Alexander Grebensikov treten müssen. Die beiden Ringer können ihre Titel nicht mehr verteidigen, rückten nun in den Männerbereich auf. „Dennoch haben wir genügend junge Ringer, die fleißig trainiert haben und nun um die Medaillenvergabe ein gewichtiges Wort mitreden möchten“, verweist Juniorentrainer Felix Thätner auf Namen wie Christoph Matz, Felix Pflauger, oder Lucas Bast, aber auch auf den Berliner Niklas Ohff, der seit einigen Jahren im Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainiert und 2011 auch schon Deutscher Juniorenmeister war. „Wir vollziehen gerade einen Generationswechsel, nachdem Athleten wie Mirko Englich, Nico Schmidt, oder Marcus Thätner verabschiedet wurden, die in den letzten Jahren internationale Meisterschaftsmedaillen für das Leistungszentrum Frankfurt(O.) erkämpften“, lenkt der Stützpunktverantwortliche Heinz Thiel die Aufmerksamkeit auf die jungen Athleten, die nun ihren Vorgängern nacheifern wollen.

Doch die Konkurrenz ist stark, vor allem aus den Leistungszentren Saarbrücken, Schifferstadt und Freiburg kommen gute Talente, die den Frankfurtern die Erfolge streitig machen wollen.

Der griechisch-römische Stil hat sich im letzten Jahr grundlegend gewandelt, nachdem das Regelwerk, bedingt durch die Diskussionen, ob Ringen im olympischen Programm verbleibt, grundlegend geändert wurde. „Die Ringer haben ihre defensive Kampfesweise aufgegeben, nun wurde die Handbremse gelöst und die 'Klassiker' zeigen wieder ihre Stärken im Wurfbereich“, gab es aus Sicht von Felix Thätner viel Bewegung auf den Punktzetteln.

„Das macht es auch für die Zuschauer interessanter, die dann weitaus öfter schöne Aktionen bestaunen können“, hofft Organisationsleiter Maik Bitterling an den beiden Wettkampftagen auf möglichst viele Zuschauer aus der Region und natürlich gute Stimmung in der Brandenburghalle. Der Eintritt kostet am 'langen' Samstag 25 € (erm. 20 €) für die Nachmittagsveranstaltung ab 13:30 Uhr müssen 15 € (erm. 10 €) bezahlt werden. Wer sich nur die Finalduelle am Sonntag, ab 9:30 Uhr ansehen möchte, muss 12 € (erm. 10 €) entrichten. Die Dauerkarte kostet 30 €.

Los geht es am Samstag, ab 10 Uhr mit Eröffnung und Auftakt, die Halbfinalbegegnungen und Hoffnungsrunden sind ab 17:30 Uhr geplant. Am Sonntag werden ab 9:30 Uhr die Begegnungen um Bronze angepfiffen, danach werden die Finalduelle ausgetragen.

Schirmherr der Deutschen Meisterschaften in Frankfurt(O.) ist mit Friedrich Hesse, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree. Die Wettkampfleitung hat der Präsident des Deutschen Ringer- Bundes Manfred Werner inne.