Sturmlauf der Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.)


Frankfurt(O.) - Die Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) nutzten am vergangenen Wochenende ihren Heimvorteil bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil.

Insgesamt 9 (!) junge Ringer aus den Trainingsgruppen von Heinz Thiel und Felix Thätner schafften trotz großer Teilnehmerfelder und starker Konkurrenz den Sprung in die Finalkämpfe um Gold und Bronze, die am Sonntagvormittag ausgetragen wurden.

 

Zwei deutsche Meister und dreimal Silber, so die stolze Medaillenbilanz des Leistungszentrums Frankfurt(O.). Alexander Ginc (50 kg) und Nico Brunner (96 kg) gewannen Gold, Niklas Ohff (60 kg), Nils Böhm (74 kg) und Christoph Matz (96 kg) blieben bis zum Finale ungeschlagen, verloren dann jedoch den Endkampf und holten damit die Silbermedaille. Mit Nico Brunner und Christoph Matz standen sich im Limit bis 96 kg gar zwei Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) im Finale gegenüber.

 

Insgesamt traten 116 Juniorenringer aus allen Bundesländern zum Kampf um die Titel an, die Teilnehmerfelder damit gut gefüllt. Der Gastgeber RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) sorgte für ein schönes Umfeld der Kämpfe und einen reibungslosen Ablauf, heimste damit das Lob der vielen Gäste ein, die auf den Zuschauerrängen für großartige Stimmung sorgten.

 

„Das waren perfekt organisierte Meisterschaften, hier hat einfach alles gestimmt“, betonte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis. Auch der Stützpunktverantwortliche Heinz Thiel zeigte sich zufrieden; „... die sportliche Leistung hat gestimmt, alle haben gekämpft, zwei Titel und dreimal Silber sind eine gute Bilanz für unseren Standort“.

 

„Es war eine Meisterschaft die in Frankfurt unter bewährter Organisation ablief“, so auch das Resümee von Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann, der sportlich allerdings Licht und Schatten sah. „Wir sind nicht in allen Gewichtsklassen durchgängig stark besetzt“, erkannte der Ex-Weltmeister aus Frankfurt(O.) einige Leistungsunterschiede in den acht Gewichtsklassen.

 

Anfang April gibt es schon den nächsten Höhepunkt in der Brandenburg-Halle, wenn es erneut die Junioren sind, die in Frankfurt(O.) auf die Matten treten, dann allerdings gegen internationale Spitzenringer aus etwa 15 Nationen.