Gold und Silber für die Nachwuchsringer aus FFO


Büdesheim – Der Medaillenreigen geht für die Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) weiter, nachdem die Junioren vergangene Woche bei den Deutschen Meisterschaften auf heimischen Matten

zweimal Gold und drei Silbermedaillen verbuchen konnten, kehrten nun die B-Jugendlichen mit Gold, Silber und einem 4. Platz von ihren Titelkämpfen aus Büdesheim (Rheinhessen) an die Oder zurück.

 

In großartiger Form präsentierte sich Maximilian Simon (38 kg/SV GW Weißwasser), aus der Trainingsgruppe von Frankfurt's Lehrertrainer Harald Stern, der alle sechs Kämpfe gewann und den Deutschen Meistertitel holte. Bis ins Finale schaffte es auch Chris Militzer vom KSV Pausa, der seit 1 ½ Jahren an der Eliteschule des Sport's in Frankfurt(O.) lernt und trainiert, mit souveräner Vorrundenleistung, Doch im Finale unterlag Militzer, der im Saisonverlauf eine Gewichtsklasse nach oben geklettert war, gegen Alexander Porst (ASV Plauen), hatte mit dem Einzug in den Endkampf jedoch Silber bereits sicher.

 

Maximilian Simon setzte sich noch am Freitagabend gegen Robert Wöhl (KSV Witten) durch, am Samstag behielt er auf dem Weg ins Finale gegen Moritz Lehnert (RC Chemnitz), Nick Löffler (RV Thalheim), Alexej Nagorni (KV Stuttgart) und Steven Ecker (ASV Hüttigweiler) die Oberhand, im Finalduell setzte sich Simon gegen Anton Schwarzkopf (ASV Urloffen) durch.

Chris Militzer bezwang auf dem Weg in den Endkampf um Gold Marc Thiede (RSC Rehau) und Leon Braun (KV Riegelsberg) durch Schultersiege, Kevin Stark (KSV Aalen) mit einem Überlegenheitssieg und setzte sich im Gruppenfinale gegen Max Glok (KSV Taisersdorf) durch.

Nach der Finalniederlage gegen Alexander Porst wich bei Chris Militzer, der seit 1 ½ Jahren im Leistungszentrum Frankfurt(O.) lernt und trainiert, der Frust über die Finalniederlage schnell der Freude über den Gewinn der Silbermedaille.

„Das Finale war das Ziel und das hat er erreicht“, so auch Frankfurt's Stützpunkttrainer Harald Stern, der Militzer betreut, zufrieden.

 

Pech hatte Yannik Bitterling (50 kg/SV Berlin), der nach drei Vorrundensiegen und einer Niederlage um Bronze kämpfte. In diesem Duell unterlag der Sportschüler aus Frankfurt(O.) gegen Anton Vieweg (RVE Lugau) auf Grund einer Passivitätsverwarnung mit 0:1 denkbar knapp und landete auf dem 'undankbaren' vierten Rang.

Den 5. Rang erzielte Martin Hettler (58 kg/SV Luftfahrt Berlin) nach drei Siegen und zwei Niederlagen.

 

Die drei Starter des RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) konnten nicht in die Kämpfe um die Medaillenränge eingreifen. Die beste Leistung bescheinigte Lehrertrainer Harald Stern seinem Schützling Hannes Unglaube (50 kg), der vor 10 Monaten vom Judo zu den Ringern wechselte und seine gute Entwicklung in Büdesheim mit einem hervorragenden 6. Rang unterstrich. „Wie Hannes den späteren Titelträger Marcel Hofmann (KG Baienfurt) gleich dreimal mit Würfen in Bedrängnis brachte, war schon sehenswert“, lobte Stern den jungen Frankfurter, der im Kampf um Platz fünf gegen Dustin Richter (AV JC Zella-Mehlis) nur hauchdünn mit 1:1 Wertungspunkten verlor.

Erik Schust (76 kg) erzielte im Limit bis 76 kg einen Sieg und musste zwei Niederlagen hinnehmen – Platz 7 am Ende, Philipp Riese (42 kg) verbuchte 2 Siege und 2 Niederlagen und erreichte damit den 9. Platz in seinem Limit.

 

„Insgesamt sind wir mit den Leistungen zufrieden, herausragend natürlich Maximilian Simon und Chris Militzer als Medaillengewinner, die anderen Ringer sind auf einem guten Weg“, so Harald Stern mit seinem Fazit.