Ringer feiern 25 Jahre Ringer- Verbandes Brandenburg


Potsdam – Das Restaurant Contadino am Luisenplatz in Potsdam war am Dienstag Schauplatz der Feiertunde zum 25. Jahrestag des Ringer- Verbandes Brandenburg. In einer erweiterten Präsidiumstagung

hatte RVB-Präsident Denny Eichelbaum seine Amtsvorgänger Helmut Börner, Reinhardt Mehlhorn, Reiner Leffler und Günter Kreckl eingeladen. Gern gesehene Gäste waren auch die Partner des Verbandes, wie der Landessportbund, der Olympiastützpunkt, die Sportjugend Brandenburg, sowie die Europäische Sportakademie Brandenburg.

Der erste RVB-Präsident Helmut Börner – zugleich Gründungsmitglied des Ringer- Verbandes Brandenburg sprach vom schweren Beginn inmitten der Wirren nach der politischen Wende im Osten Deutschlands, der heutige Verbands-Chef Denny Eichelbaum schlug die Brücke zum heutigen Stand.

„Nachdem man 1990 erst einmal 'irgendwie' weitermachte und einen Neubeginn wagte, ist es heute nicht einfacher geworden, Weltspitzenleistungen müssen erbracht werden, um weiterhin gefördert zu werden“, dankte RVB-Präsident Denny Eichelbaum allen Sportlern, Trainern, Funktionären für die engagierte Tätigkeit im Verband und den Vereinen, aber auch den Partnern des Verbandes.

„Wir haben derzeit noch mehrere 'heiße Eisen' für die Olympischen Spiele in Rio 2016 im Feuer und wollen diese auch schmieden –  sprich auf die Ringermatten schicken, wenn es  Olympiafahrkarten geht“, verwieß Denny Eichelbaum auf die RVB-Hoffnungen Nick Matuhin und Martin Obst im Freistil, aber auch auf Erik Weiß, Damian Hartmann und Christian John aus dem Lager der Griechisch-Römisch-Spezialisten.

Zudem verfügt der Ringer- Verband Brandenburg über gute Talente, die in Richtung Tokyo 2020 schielen. Eine ganze Reihe junger Ringerinnen und Ringer, die 2015 bei den Europameisterschaften der Kadetten und Junioren schon fleißig Medaillen sammelten-, bzw. an vordere Platzierungen anklopften, sollen in Tokio die brandenburgischen Leistungszentren wieder so erfolgreich vertreten, wie einst Maik Bullmann (Olympiasieger 1992 und mehrfacher Weltmeister aus Frankfurt/O.) und Heiko Balz (Olympiazweiter 1992), der für das Freistilzentrum in Luckenwalde auch bei WM und EM erfolgreich kämpfte.

Eine Ehrung erhielt auch der langjährige Trainer Harald Stern, der im Oktober seinen 60. Geburtstag feierte und durch dessen Hände im Leistungszentrum Frankfurt(O.) viele Talente gingen, denen er die Grundlagen des Ringer-A-B-C beibrachte.