Vorschau Internat. Brandenburg-Cup in FFO


Frankfurt(O.) - Das geht nur in Frankfurt(O.), 400 Teilnehmer aus Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Polen Litauen, der Slowakei, Estland, Lettland, Tschechien aber auch Russland, sowie viele

Nachwuchsringer und Ringerinnen aus deutschen Vereinen und Leistungszentren werden am heutigen Samstag die Brandenburg-Halle im Sportzentrum Frankfurt(O.) bevölkern.

Ab 9 Uhr kämpfen die Kadetten, die B-Jugend und die C/D-Jugend bei den jungen Ringern um die begehrten Siegpreise, beim weiblichen Bereich sind es die Jugendlichen und Frauen, die um die Medaillen kämpfen.

Im Fokus stehen aus regionaler Sicht vor allem die Ringer und Ringerinnen aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.), die zuletzt bei den Internationalen Nachwuchsmeisterschaften mit Medaillengewinnen glänzten.
Und da hatten die Oderstädter mit Bronze bei der Junioren-EM durch Francy Rädelt, mit dem Jugend-Europameistertitel durch Lisa Ersel, die wenig später auch  WM-Bronze gewann, sowie den 5. Platz bei der Jugend-EM durch Serena Bölke im weiblichen Nachwuchs sehr viel zu feiern. Bei den jungen Männern war es vor allem Andrej Ginc, der bei Jugend-EM mit Silber und der WM mit Bronze glänzte. Alexander Ginc und Franz Richter erreichten bei den Europameisterschaften der Kadetten 5. Plätze.

Das Leistungszentrum Frankfurt(O.) ist mit diesen Erfolgen im Nachwuchs für die Zukunft gut aufgestellt. Bei den Talenten aus dem männlichen Bereich wird mit dem Brandenburg-Cup der Startschuss in die neue Saison gegeben und auch die Frauen und Mädchen nehmen nach den Ferien bereits wieder Maß für die anstehenden Höhepunkte der Saison 2015/2016.

Auch für die Organisatoren ist der Brandenburg-Cup jedes Jahr eine besondere Herausforderung, auf 5 Matten werden innerhalb eines Wettkampftages die Sieger aus 400 Teilnehmern in 5 Altersklassen (3 männlich / 2 weiblich) ermittelt, ein Turnier-Marathon, der ein gutes Computerprogramm und viele, fleißige Hände erfordert.
Zudem erhoffen sich die Frankfurter Sichtungstrainer möglichst viele, neugierige Zuschauer, die ab 9 Uhr in der Brandenburg-Halle vorbei schauen und einmal Witterung bei der ältesten Sportart der Welt aufnehmen. „Für Jungen, aber auch Mädchen, die gerne mal ihre Kräfte messen ist Ringen die optimale Sportart“, verweist Nachwuchstrainer Harald Stern auf eine vielseitige Ausbildung, bei der der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt. „Anschauen, ausprobieren und mitmachen“, läd Harald Stern Frankfurter Jungen und Mädchen in die Brandenburg-Halle ein, wo die Gleichaltrigen schon einmal ihr Können unter Beweis stellen.

Die Kämpfe beginnen am Samstagmorgen nach er Eröffnung mit den Vorrunden, die Finals um Gold und Bronze werden ab ca. 17 Uhr angepfiffen.